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Nützliche Admin-Tools: Terminalserververbindungen komfortabel verwalten mit Royal TS


Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:

  • Remotedesktopverbindungen

 

Mit diesem Artikel möchte ich eine neue, unregelmäßige Serie beginnen, in der ich - zumindest für mich - nützliche Tools vorstelle, die den Alltag eines Netzwerkadministrators vereinfachen/erleichtern können.

Im heutigen Artikel geht es um die bequeme Verwaltung zahlreicher Windows Server. Tools wie Microsoft Operations Manager oder System Center Essentials sind sehr gut geeignet, zentralisiert viele Server zu überwachen, auf Ereignisse zu reagieren, Inventardatenbanken zu führen und so weiter. Zumindest ich muss jedoch auch häufig per Remotedesktop auf den Server, um direkt etwas nachzuschauen oder eine Konfigurationsänderung vorzunehmen. Dann starte ich das Windows-Programm Remotedesktopverbindung (mstsc.exe) und gebe den Servernamen sowie Anmeldedaten ein. Auf Dauer ist das nicht komfortabel, denn wenn ich vergesse, mstsc.exe /console zu starten, bekomme ich keine "echte" Konsolensitzung. Und die benötige ich meist um PopUps etc. zu sehen. Was mir fehlte, war die Möglichkeit, Remotedesktopverbindungen vorzukonfigurieren und schnell parat zu haben. Dazu habe ich mir im ersten Schritt einen Ordner auf dem Desktop angelegt und darin die Remotedesktopverbindungen mit hinterlegten Passwörtern abgespeichert. Das war schonmal ein Schritt zu mehr Komfortabilität - jedoch ohne Konsolensitzungen.

Als Alternative dazu gibt es von Microsoft das MMC-SnapIn Remotedesktops. Da kann man in einer Managementkonsole viele Remotedesktopverbindungen einrichten und sie aufrufen - sogar mit Konsolenoption!

Auch lässt sich die Desktopgröße angeben/verändern:

Zusätzlich kann man noch weitere Parameter angeben:

Damit kann man schon wirklich bequem sämtliche Server hinterlegen und recht einfach darauf zugreifen.

Nach meinem Geschmack noch komfortabler kann man Remotedesktopverbindungen mit dem Freeware-Tool Royal TS verwalten. Entwickler des Tools ist Stefan Koell von code4ward.net. Ich nutze dieses Tool täglich und bin ein sehr begeistert. Es bietet all das, was ich benötige. So nette Funktionen wie eine automatische Größenanpassung des Remotedesktops wenn man das Fenster verkleinert oder die Möglichkeit, verschiedene Verbindungen in verschiedene Ordnern/Gruppen/Kategorien aufzuteilen. Natürlich gibt es auch hier die Konsolenoption und alles, was die MMC-Konsole auch kann - nur mehr, schöner, flexibler :-)

Man kann die Server schön in Gruppen einteilen. Dadurch kann man wie im oberen Beispiel zum Beispiel eine kleine Kundenstruktur abbilden.

Die folgenden Screenshots zeigen die unterschiedlichen Optionen für die Remotedesktopverbindungen:

Die erste Registerkarte enthält Informationen zum Zielhost und den Anmeldedaten. Gespeicherte Kennwörter werden in der Konfigurationsdatei verschlüsselt hinterlegt.

Hier sind die einzelnen Optionen zur Bildschirmanzeige zu finden. Die Funktion "Auto Expand" ist für mich sehr nützlich. Dadurch wird der Zielfensterinhalt dynamisch angepasst, wenn ich das Royal TS-Fenster verkleinere oder vergrößere. Nett.

Die erweiterten Einstellungen sind vergleichbar mit denen einer normalen Remotedesktopverbindung. Interessant ist vielleicht, dass hier ganz einfach ein anderer Zielport angegeben werden kann, wenn aus welchem Grund auch immer der Terminalserver auf einem anderen Port als 3389 konfiguriert ist.

Unter Category sind die Gruppeneinteilungen zu verstehen. Man kann eine Verbindung jederzeit in eine andere Gruppe verschieben und auch die Position innerhalb einer Gruppe nach oben oder unten verschieben.

 

Hinweis:

Von Maximilian Hänel kommt folgende Anmerkung, die ich gerne hier (mit seiner Zustimmung) veröffentliche:

Sie erwähnen in dem genannten Artikel, dass Royal TS Kennwörter verschlüsselt abspeichert. Das ist natürlich richtig. Allerdings ist diese Verschlüsselung nicht besonders wertvoll, da es _extrem_ einfach ist, diese aufzuheben. Im einfachsten Fall verwendet man gleich die .Net Klasse 'SimpleCrypt' von Royal TS selbst. Mittels PowerShell etwa dieser Art:

PS:\>

0:1 > [Reflection.Assembly]::LoadFrom( "$Env:ProgramFiles\code4ward\Royal TS\RtsApp.exe")

GAC    Version        Location

---    -------        --------

False  v1.1.4322      C:\Programme\code4ward\Royal TS\RtsApp.exe

PS:\>

0:2 > [code4ward.Utilities.SimpleCrypt]::Encrypt('Geheim!')

071F92CC77698BE7

PS:\>

0:3 > [code4ward.Utilities.SimpleCrypt]::Decrypt('071F92CC77698BE7')

Geheim!

PS:\>

0:4 >

Natürlich ist es keine neue Erkenntnis, dass man Kennwörter besser nicht abspeichert. Da es im konkreten Fall aber gar so einfach ist, die verschlüsselten Kennwörter auszulesen, wäre vielleicht ein kleiner Hinweis diesbezüglich im Artikel nicht verkehrt, insbesondere, da vermutlich nicht wenige Administrator-Kennwörter in den Konfigurationsdateien anzutreffen sein dürften.

 

 

Stand: Friday, 28. August 2009/DR.


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Stand: Monday, 18. March 2013 / Dieter Rauscher