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ISA Server Lizenzierung


Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:

  • Microsoft ISA Server 2000

 

Wie jedes Microsoft-Produkt muss auch der ISA Server lizenziert werden, bevor man ihn einsetzen darf. Oberster Grundsatz: Jede Nutzung erfordert eine Lizenz.

Für die Serverprodukte von Microsoft stehen entweder Prozessor- oder Zugriffslizenzen zur Verfügung (abhängig vom jeweiligen Produkt). Der ISA Server (Standard und/oder Enterprise) kann ausschließlich in einer Prozessorlizenz-Variante gekauft werden. D.h. es wird eine Prozessorlizenz für jeden physikalisch vorhandenen Prozessor des Server PCs benötigt, der die Serversoftware ausführt (Hinweis: Hyperthreading stellt keine zusätzlichen physikalischen Prozessor zur Verfügung). Der Aufbau von Cluster Systemen ist nur mit der Enterprise Edition möglich.

Die Bestandteile H.323 Gatekeeper, Message Screener und ISA Server Management Console dürfen auf einem separaten Server/Rechner ausschließlich zur Nutzung in Verbindung mit der Serversoftware installiert werden.

Die Prozessorlizenz erlaubt den Zugriff für eine unbegrenzte Anzahl von Benutzern/Geräten, um eine Verbindung aus dem LAN oder WAN des Unternehmens oder von außerhalb der Firewall herzustellen. D.h. der ISA Server ist in seiner Lizenzierung völlig unabhängig von der Anzahl der geschützten Clients/Nutzer und auch z.B. Unabhängig von der Anzahl der IP-Adressen oder der Bandbreite. Einige Produkte anderer Hersteller lizenzieren auf IP- oder Verbindungszahlbasis.

Sofern der ISA Server keine Benutzerauthentifizierung erfordert/ermöglicht, werden für den zugrunde liegenden Windows Server (2000 oder 2003) keine sonst üblichen ClientAccessLicenses (Clientzugriffslizenzen, CAL) benötigt. Hier reicht dann eine Windows Server Lizenz ohne CALs. Sobald der ISA Server jedoch Benutzer authentifiziert (unabhängig ob Integrierte Authentifizierung oder eine andere Form), sind Windows CALs zwingend erforderlich. In üblichen Windows Netzwerk Szenarien sind diese CALs jedoch schon vorhanden. Wenn z.B. neben dem ISA Server noch ein Windows Server als DC für File- und Printservices vorhanden ist, muss hierfür ja bereits pro Gerät (oder ab Windows Server 2003: pro Nutzer) eine CAL vorhanden sein.

Die ISA Server Lizenz ermöglicht (unabhängig ob FPP oder OPEN), auf den Microsoft Proxy Server downzugraden. Die Verwendung der früheren Version unterliegt dem Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) von ISA Server 2000. Das Recht zur Verwendung der früheren Version erlischt, sobald die originale Serversoftware (also ISA Server) installiert wird.

Bitte beachten Sie, dass sie rechtlich einwandfrei verbindliche Lizenzauskünfte ausschließlich durch die jeweilige Microsoft-Niederlassung erhalten.

 

Stand: Friday, 28. August 2009/DR.


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Stand: Monday, 18. March 2013 / Dieter Rauscher